☕️ Mein Fazit unserer Reise nach Wien.
Als wir die Reise antraten, hatte ich – ehrlich gesagt – ein paar Bedenken. Eine Gruppe von Senioren in einer Metropole wie Wien? Schaffen wir das Pensum? Spielen „alle“ Füße mit? Heute kann ich voller Erleichterung und Freude sagen: Es war ein absoluter Traum. Hat geklappt.

Kultur

Wien ist wie ein riesiges, lebendiges Museum. Das Kunsthistorische Museum (KHM) und die Hofburg standen natürlich ganz oben auf unserer Liste. Ich will hier nicht auf Einzelheiten eingehen – die Wiener Sehenswürdigkeiten sind bekannt, Infos überall zu bekommen.

Unterwegs in Wien

Was uns am meisten gefallen hat: Wien ist unglaublich barrierefrei und Senioren-sensibel. Überall gab es Sitzmöglichkeiten für eine kurze Verschnaufpause, und die Aufzüge an den U-Bahn-Stationen haben uns so manchen Treppenmarathon erspart. Das Liniennetz ist sehr dicht und oft mussten wir uns entscheiden – Bahn oder Bus, Bus oder Tram.
Auffallend schnell wurden uns Sitzplätze angeboten. Oft gab es auch Durchsagen, die zur Freigabe von Sitzplätzen aufforderten.
Wiener sind sehr kommunikativ. Auf fast jeder Fahr waren die meisten von uns in Gesprächen verwickelt, oft mussten diese abgebrochen werden, um noch rechtzeitig auszusteigen.

Besonders angenehm überrascht hat uns, dass die Wiener U-Bahn nicht nur funktional, sondern an vielen Stationen auch richtig schön gestaltet ist. Einige Stationen bestechen durch ihre historische Architektur, z.B. Stationen im Jugendstil. Andere Stationen beeindrucken mit moderner Gestaltung, farbenfrohen Akzenten und großzügigen, übersichtlichen Etagen. Die Fahrten in der Wiener U-Bahn waren für uns nicht nur eine praktische Fortbewegungsmöglichkeit, sondern beinahe ein kleines Kulturerlebnis für sich.

Auffallend schnell wurden uns Sitzplätze angeboten. Oft gab es auch Durchsagen, die zur Freigabe von Sitzplätzen aufforderten.
Wiener sind sehr kommunikativ. Die WienerInnen begegneten uns überall mit Offenheit, Hilfsbereitschaft und einer herzlichen Kommunikationsfreude, die das Reisen durch diese Stadt zu etwas ganz Besonderem gemacht hat. Auf fast jeder Fahr waren die meisten von uns in Gesprächen verwickelt, oft mussten diese abgebrochen werden, um noch rechtzeitig auszusteigen.

Was uns am meisten begeistert hat: Wien ist unglaublich barrierefrei und Senioren-sensibel. Überall gab es Sitzmöglichkeiten für eine kurze Verschnaufpause, und die Aufzüge an den U-Bahn-Stationen haben uns so manchen Treppenmarathon erspart. Das Liniennetz ist sehr dicht und oft mussten wir uns entscheiden – Bahn oder Bus, Bus oder Tram.

Mein Fazit: Das Alter ist keine Bremse, kein Hindernis, sondern nur ein anderer Rhythmus. Man sieht die Welt etwas langsamer, aber dafür vielleicht intensiver.

Backhendelsalat,Grinzing

Essen in Wien

Ja, wir haben es getan – jedenfalls die meisten von uns. Wiener Schnitzel gegessen. Nicht das Originale aus Kalbsfleisch – sondern wie in den Standard-Restaurants ueblich – ein Schnitzel vom Schwein. Größtenteils Teller groß, wobei die Teller nicht klein waren, Panade die blasen schlägt, goldgelb – schaut bei den Bildern hier auf der Seite. Dazu Erdapfelsalat oder Bratkartoffeln.
Backhendelsalat mit Gemüse – paniert. Panierten Fisch oder Holunderbeeren im Bierteig, Palatschinken (Pfannkuchen) – die Nähe zur Böhmischen Küche war nicht zu übersehen. Schon gar nicht im Cafe – mit großer Auswahl an Mehlspeisen.
Etwas Glück war bei der Kaffeebestellung wichtig. Was ist ein Einspänner, ein Brauner Melange oder ein Verlängerter? Hier besteht noch Lernbedarf.
Wein haben wir auch getrunken. Oder, wie die WienerInnen sagen – Heurigen. Der Heurige ist immer der Wein aus der letzten Lesung.
Unser Heurige kam sogar aus Wien. Wien ist die einzige Hauptstadt in Europa mit nennenswerten Weinanbauflächen.
Nebenbei gesagt – gescheckt hat sehr gut!

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